
Eine Million Euro soll in den nächsten Jahren zusätzlich in die Waldviertler HTL Karlstein gesteckt werden. Mit dem Geld werden dort aber nicht nur Werkstätten und Labore in Schuss gebracht. Auch wird es dort unter anderem einen neuen innovativen Energieschwerpunkt geben, der wieder mehr Schüler ins Waldviertel locken soll.
Eine neue Ausrichtung soll der HTL Karlstein dabei helfen, wieder mehr Schüler zu bekommen. Bekannt ist der Standort besonders durch seine mehr als 150-jährige Geschichte als Uhrmacherschule. Die „Krone“ berichtete bereits mehrfach über die Pläne.
Absolventen sind heiß begehrt
Eine Million Euro – je 500.000 Euro vom Bildungsministerium und vom Land Niederösterreich – werden nun in die Modernisierung gesteckt. Dass Absolventen der Waldviertler Schule am Arbeitsmarkt besonders gefragt sind, betont auch Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.
Innovative Energiesysteme gesellen sich nun zu den bisherigen Schwerpunkten Mechatronik und Automatisierungstechnik hinzu. Gemeinsame Anstrengungen für Kooperationen mit dem regionalen Leitbetrieb Test-Fuchs im Bereich der Wasserstofftechnologie gibt es schon lange. Die Firma entwickelt Teile für die Flugzeug- und Weltraumtechnik.
Eine Million Euro für Modernisierung
Mit dem Geld sollen die Werkstätten und Labore in Schuss gebracht werden. Auch Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Thema, denn die HTL wird eine von 22 KI-Pilotschulen im Land und von der Uni Graz wissenschaftlich begleitet. KI soll etwa beim Erlernen von Fremdsprachen, für Kostenmodelle oder als Stütze bei Projekten eingesetzt werden.
„Schule hebt sich deutlich ab“
„In Kombination mit Schwerpunkten wie Präzisions- und Uhrentechnik hebt sich die Schule deutlich von anderen Standorten ab“, freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner über die Stärkung des Schulstandortes.
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