Da hat Paraguay Glück gehabt. Kurz vor der Halbzeit darf sich Matias Galarza glücklich schätzen noch am Platz stehen zu dürfen. Einen klaren Schlag gegen Kylian Mbappes Körper wertete der Unparteiische nicht als Tätlichkeit. Auch im ServusTV-Studio sorgte die Szene für hitzige Diskussionen...
Das war sehr unnötig. Galarza schlug mit den Arm gegen den Oberkörper von Mbappé – ohne dass dieser überhaupt den Ball hatte. In den Zeiten des VAR üblicherweise ein Eingriff des Videoassistenten, doch dieser meldete sich bei der Aktion nicht. ServusTV-Schiedsrichter-Experte Lutz Wagner erklärte, warum dieser stumm blieb.
„Klare Aktion gegen den Mann“
„Es war für mich eine klare Aktion gegen den Mann – zwar gegen den Körper und nicht den Kopf. Das ist zwingend ein Foul und man muss zumindest Gelb zeigen“, rätselte Lutz. „Aber nur für Gelb geht der VAR nicht rein, nur für Rot.“
Hitzige Diskussionen
Die Situation sorgte im ServusTV-Studio für eine hitzige Diskussion zwischen den beiden Experten Jan Åge Fjörtoft und Steffen Freund. „Das war eine ganz klare Rote Karte“, runzelte der Norweger die Stirn. „Ich habe gelernt, ein Tätlichkeit ist auch der Versuch eines Schlages, also ist es ganz klar.“ Sein Kollege Steffen Freund widersprach ihm jedoch. „Mbappe macht da viel zu viel daraus“, beschwerte er sich. „Das ist niemals Rot, von so einem Schlag würde man nicht einmal fallen“, so der Deutsche, der damit Fjörtoft fassungslos ließ. „Brauchst du meine Brillen?“, schnappte dieser nur darauf.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.