„Leuchtende Sterne erhellen ,Weihnachtsbaum-Sternhaufen‘“: So hat die US-Raumfahrtbehörde NASA ein neues Bild betitelt, das sie am Donnerstag auf ihrer Website veröffentlicht hat. Ein Blick erklärt, warum der Sternhaufen NGC 2264 seinen Spitznamen völlig zu Recht trägt.
Der Astrofotograf Michael Clow hat im November von Arizona aus ein Foto im sichtbaren Licht von NGC 2264 aufgenommen. Seine optischen Daten wurden mit Röntgendaten des NASA-Weltraumobservatoriums „Chandra“ kombiniert, um dieses wunderschöne weihnachtliche Bild des Sternhaufens zu erstellen, das nicht nur dessen Sonnen, sondern auch die Gaswolken (grün, Anm.) zwischen ihnen zeigt.
Das Bild wurde um etwa 150 Grad gegenüber dem Standard der Astronomie, bei dem Aufnahmen nach Norden (oben) ausgerichtet sind, gedreht. Dadurch befindet sich die Spitze des annähernd kegelförmigen Baumes in der Nähe des oberen Bildrandes.
NASA veröffentlicht auch Animation
Die NASA hat die Aufnahmen auch als kurze Animation (siehe Video oben) veröffentlicht. In dieser flackern und glitzern blaue und weiße Röntgenpunkte von „Chandra“ auf dem Baum, wie elektrische Lichter auf einem Christbaum.
Der Weihnachtsbaum-Sternhaufen (wissenschaftlicher Katalogname NGC 2264, Anm.) ist ein sogenannter offener Sternhaufen in rund 2500 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Einhorn. Er wurde im Jänner 1784 vom deutsch-britischem Astronomen und Komponisten Wilhelm Herschel entdeckt.
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