Im WLAN wird die verfügbare Datenrate grundsätzlich gleichmäßig auf Laptops, Spielkonsolen & Co verteilt. Wenn aber die Kids online zocken, während man an einer wichtigen Videokonferenz teilnimmt, kann es ruckelig werden. Mit ein paar simplen Einstellungen lässt sich so ein Szenario jedoch verhindern. Wir zeigen Ihnen in unserem Tuning-Guide für Fritzbox-Router, wie es funktioniert.
Je mehr Geräte sich im (WLAN-)Netzwerk tummeln, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich in puncto Datenfluss oder Reaktionszeiten auf Server-Anfragen (Ping) in die Quere kommen – und so auch nicht optimal funktionieren. Wenn etwa der Netflix-Stream hin und wieder holpert, ist das zwar nervig, doch nicht so schlimm, wie wenn Zoom-Meetings abschmieren oder keine stabile Verbindung zum Firmennetzwerk aufgebaut werden kann. Abhilfe bringt die Fritzbox-Funktion „Priorisierung“, mit der in den Router-Einstellungen exakt festgelegt wird, welche Geräte oder Anwendungen bei voll ausgelasteter Internetverbindung vorrangig behandelt werden.
In unserem Beispielszenario zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie sich sicherstellen lässt, dass Homeoffice-Computer im heimischen WLAN immer bevorzugt werden. Zusätzlich soll auch die Spielkonsole vom Nachwuchs priorisiert werden - allerdings nur, wenn die Firmen-Laptops ruhen. Eine solche Priorisierung ist auch empfehlenswert, wenn etwa TV, Heimkino- oder anderes Video- und Audioequipment auf das Internet angewiesen sind.
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