Zehn Eisbullen fehlten: Eishockeyliga-Meister Salzburg gingen stark dezimiert durch das Stahlbad Linz. Erst 0:3 zurück, fiel das Anschlusstor zu spät – Endstand 2:3!
Kapitän Raffl, Thaler und Schreier fielen wie befürchtet krank aus. Aber das waren nicht die einzigen Bulls – neben vier Langzeitausfällen – die im Lineup des Meisters (Robertson und unerwartet Schneider kamen zurück) fehlten. Genoway, Lewington und Bourke waren auch nicht an Bord. Dafür feierten mit Sandholzer, Humer und Mackner gleich drei „Akademiker“ ihr Eishockeyliga-Debüt.
Darauf nahmen die Linzer aber keine Rücksicht, kamen wie angenommen mit Vollgas aus der Kabine, nagelten die Salzburger in ihrem Drittel fest. Und führten recht flott 2:0. Bis sich die Salzburger befreiten, sich auch gute Chancen erarbeiteten.
Das Mitteldrittel startete zwar noch mit dem Linzer 3:0, danach verlief die Partie aber komplett auf Augenhöhe. Nienhuis brachte die Bulls in Überzahl aufs Scoreboard, Kickert wartete mit mehreren Superparaden auf. Es blieb hart umkämpft, gab es Emotionen, mehrmals Rudelbildungen und Stapelfeldts Fight gegen den Linzer Maver. Strafen regierten bis ins Finish, in dem Huber noch 29 Sekunden vor der Schlusssirene auf 2:3 verkürzte. Es war aber zu spät.
„Ich bin stolz auf die Truppe, wir haben zehn Cracks vorgegeben, Akademiespieler eingesetzt. Die, die gespielt haben, gaben ihr Bestes“, strich Eisbullen-Trainer Oliver David hervor. „Wir haben nicht genug Tore gemacht, aber unterm Strich waren es dann auch ein paar Fehler zu viel.“
Die Chartermaschine nach Karlstad hebt Montagfrüh ab, ehe es am Dienstag gegen Färjestad um den Einzug ins Champions League-Halbfinale geht.
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