Der Metallbetrieb hat grobe Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. Ein „Sanierer“ wurde eingesetzt. Nun sind erste Details bekannt, die ausschließlich das Personal zum Sparen aufrufen. Und: Die Firma will die Bediensteten auch auf Staatskosten versorgen lassen.
Wie die „Krone“ bereits berichtete, befindet sich der Halleiner Dreh- und Fräsmaschinenhersteller Emco in einer wirtschaftlichen Krise. Ein „Sanierer“ wurde der Geschäftsführung zur Seite gestellt. Erste Maßnahmen sollen jetzt die Personalkosten senken und den Wiederaufschwung einleiten.
Drei Einschnitte gibt es laut einem internen Papier, das der „Krone“ vorliegt:
Im sogenannten Flex-Modell wurde bereits mit dem Betriebsrat vereinbart, künftig alle Mitarbeiter bis zu vier Tage bei aliquoter Bezugsreduktion freistellen zu können. Jeder Mitarbeiter soll diese Vereinbarung unterschreiben.
Spannender ist, dass in gewissen Fällen im Einvernehmen mit den Mitarbeitern das Dienstverhältnis beenden werden soll, bei gleichzeitiger, rechtsverbindlicher Wiedereinstellungszusage. Konkret heißt es dazu seitens der Geschäftsführung: „Sie verlieren nichts von Ihren aktuellen Ansprüchen. Während der Unterbrechung beziehen Sie Arbeitslosengeld vom AMS.“ Beim KV-Abschluss werden zudem nur 3,3 % Erhöhung gewährt, statt der verhandelten 4,8 %.
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