Die kleine Martina aus Illmitz (Burgenland) überlebte dank der schnellen Hilfe aus der Luft. Ab 9. Jänner heben die Flugretter aus Frauenkirchen ab.
Dass Baby Martina Weihnachten zu Hause feiern kann, verdankt sie den Flugrettern des Christophorus 18. Seit April sichert der Notarzthubschrauber die medizinische Notfallversorgung im Nordburgenland ab. Die Zwischenbilanz kurz vor dem Jahreswechsel ist beeindruckend. Mehr als 1000 Mal wurde der C18 zu Einsätzen alarmiert.
Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Region
„Diese Zahl bedeutet, dass die Crews ebenso oft zu Menschen in gesundheitlichen Notsituationen geflogen sind, und jedes Mal ging es darum, ein Leben zu retten“, sagt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Der 1000. Einsatz unterstreiche eindrucksvoll, dass man durch den zusätzlichen Notarzthubschrauber optimal abgestimmt auf die Bedürfnisse der Region reagieren könne, betont Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.
So ging es auch um das Leben der kleinen Martina aus Illmitz. Mama Julia und Oma Melitta erinnern sich an die furchtbaren Minuten: „Martina hat allergisch reagiert und wurde plötzlich bewusstlos, sie war in einem Schockzustand.“
Die perfekte Rettungskette
Ihr Dank gilt den Mitarbeitern der Landessicherheitszentrale (LSZ) und den Helfern des C18. „Hätten uns die Mitarbeiter der LSZ nicht so klare und beruhigende Anweisungen gegeben und wäre der Notarzt nicht so schnell da gewesen, weiß ich nicht, wie wir das durchgestanden hätten. Die Crew war großartig“, sind sich Julia und Melitta Tschida einig.
Im Fall der Lebensrettung der jungen Illmitzerin ist der C18 noch aus Wiener Neustadt gestartet. Der Interimsstandort ist aber demnächst Geschichte, denn der neue Stützpunkt in Frauenkirchen ist so gut wie fertiggestellt.
C18 hebt Gesundheitsversorgung auf ein neues Level
Eröffnet werden soll er am 9. Jänner. „Das ist ein Meilenstein in der Gesundheitsversorgung im Nordburgenland, die dadurch erneut auf das nächste Level gehoben wird“, so der Landeshauptmann, der bei der Gelegenheit der kleinen Martina und ihrer Familie eine schöne Weihnachtszeit wünschte.
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