In Türchen Nummer 12 verbirgt sich die heimische Winzerin Ernestine Berger. Die Mölltalerin lädt in ihre „Weinberge“ zu sich nach Hause.
Mitten im Mölltal – am Grafenberg – hegt und pflegt Ernestine Berger ihre Reben. Seit mehr als zehn Jahren baut die ehemalige Krankenschwester dort Wein an – und das mit Erfolg. „Viele glaubten mir nicht, dass ich es schaffe, dass hier überhaupt eine Rebe überlebt“, erzählt die für ihre Weine mehrfach ausgezeichnete Mölltalerin.
Doch das felsige, mineralreiche, sonnige Gebiet macht es möglich. „Der Grafenberg hat die optimalen Bedingungen.“ Ernestine betreibt ihren Weinbau aus Leidenschaft. „Ich bin alleine, das ganze Jahr über. Lediglich bei der Ernte bekomme ich Unterstützung“, erzählt die motivierte Mölltalerin, die zu ihrem gemütlichen Weinplatzerl auch Interessierte einlädt.
„Es werden Wanderungen angeboten, meine Rot-, Weiß-, Roseweine können verkostet werden, auch Events zwischen den Reben finden immer wieder statt“, so Ernestine, die komplett ohne Maschinen, künstlichen Dünger arbeitet und mit ihrem Angebot auch den Tourismus stärken möchte.
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