Die Angestellten des insolventen Motorradherstellers KTM dürften ihre Gehälter für Dezember noch vor Weihnachten, konkret um den 18. und 19. Dezember, erhalten. Und die Arbeiter sollen 75 Prozent des Nettolohns Ende dieser Woche ausbezahlt bekommen. Indessen wirbt das Bundesheer um gekündigte Mitarbeiter.
Zumindest hinsichtlich ihrer Löhne und Gehälter dürften die Beschäftigten des insolventen Motorradherstellers KTM etwas mehr Klarheit haben, wie der „ORF Oberösterreich“ berichtet. Denn laut Arbeiterkammer bekommen Angestellte um den 18. und 19. Dezember ihre Dezembergehälter. Und den Arbeitern sollen Ende dieser Woche 75 Prozent des Nettolohns ausbezahlt werden. Schon bisher war, wie berichtet, klar, dass die Dezembergehälter auf jeden Fall noch vor Weihnachten fließen sollen.
Bundesheer buhlt um Mitarbeiter
Beim Unternehmen in Mattighofen sollen demnächst bekanntlich mindestens 750 Mitarbeiter gekündigt werden. Für die Betroffenen tun sich aber schon neue berufliche Möglichkeiten auf: Das Bundesheer wirbt um die Mitarbeiter des insolventen Motorradherstellers.
„Schon die Fühler ausgestreckt“
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) sprach am Rande eines Truppenbesuchs im Kosovo von personellen Herausforderungen in ihrem Ressort. Die „traurige wirtschaftliche Entwicklung“, wenn Unternehmen gerade jetzt vor Weihnachten Mitarbeiter freisetzen müssen, „ist für uns auch eine Möglichkeit, und unser Heerespersonalamt hat da schon die Fühler ausgestreckt“.
Ähnliches sei bereits beim ersten Insolvenzverfahren der Möbelkette kikaLeiner geschehen. „Wir sind jetzt auch wieder dran, und auch was KTM betrifft.“ Hier gebe es viele technisch ausgebildete Arbeitskräfte, so Tanner.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.