Bereits in der vergangenen Woche gaben die Mitglieder der stärksten Fraktion, der Bregenzer ÖVP, grünes Licht für das städtische Budget 2025. Bürgermeisterkandidat Roland Frühstück verweist auf dramatische Entwicklung der Stadtfinanzen in den vergangenen fünf Jahren.
Zwei Abänderungsanträge hatte die Bregenzer ÖVP eingebracht, bevor deren Stadtvertreter grünes Licht für den Budgetvoranschlag gaben, den Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ) vorgelegt hatte. „Zum einen haben wir eine mittelfristige Finanzplanung verlangt, zum anderen hatten wir Änderungswünsche bei der Kreditbindung“, erläutert Stadtparteiobmann Roland Frühstück.
Ein weiterer Grund, weshalb seine Partei – die ÖVP stellt die meisten Mandatare – zugestimmt habe, sei die Tatsache, dass mit der Sanierung des Festspielhauses und dem Neubau des Hallenbads noch zwei Großprojekte finanziert werden, die von Altbürgermeister Markus Linhart (ÖVP) entwickelt worden waren.
Holzdecke wie in der Elbphilharmonie
„Auch wenn man Michael Ritsch zugutehalten muss, dass er für ein paar Entwicklungen nichts kann, hat sich die finanzielle Situation der Stadt in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert“, bemerkte Frühstück. Vorgänger Linhart hatte sicher das eine oder andere Großprojekt geschoben und auch die Kostenentwicklung besser im Auge behalten. „Der Bau des Hallenbads wurde mit 60 Millionen geplant und wird mit 100 Millionen abgeschlossen. Da muss ich schon überlegen, ob es eine Holzdecke wie in der Elbphilharmonie braucht!“


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