Derzeit umfasst der Kader von Austria Lustenau 23 Spieler. Zwölf Akteure davon haben bisher aber noch nie in der höchsten Liga gespielt. Die mangelnde Erfahrung soll aber kein Stolperstein werden für Coach Markus Mader und seine Mannschaft.
Der mit Abstand erfahrenste Mann ist Abwehrchef Matthias Maak, der 197 Spiele in der österreichischen Bundesliga bestritten hat. Als Kapitän ist der 34-Jährige in der Defensive gesetzt, obwohl Trainer Markus Mader betont, dass es für niemanden eine Stammplatzgarantie gibt. Mit Domenik Schierl folgt ein Tormann mit 64 Einsätzen auf Rang zwei. Erstaunlich, dass der erst 22-jährige Dion Kacuri bereits 62 Partien in der Schweizer Super-League bestritten hat. Das zeigt das Riesenpotenzial des Eidgenossen. Auch die Qualitäten von Rückkehrer Danilo Soares sind unbestritten. 59 Spiele in der deutschen Bundesliga sprechen Bände.
Mit den Urgesteinen Pius Grabher (55 Einsätze) und Fabian Gmeiner (51), wissen zwei weitere Lustenauer, wie es in der Bundesliga läuft. Mittelfeldmotor Sasha Delaye kam immerhin zu 23 (Kurz-)Einsätzen in der französischen Ligue 1. Bundesliga-Luft schnuppern durften zumindest schon Lukas Ibertsberger (17), Emmanuel Chukwu (10), Dominik Weixelbaumer und Precious Benjamin (7). All diese Spieler zusammen schossen aber gerade Mal neun Tore in den höchsten Ligen. Davon Maak mit sechs die meisten. „Wir haben viel frisches Blut dazu bekommen, das tut uns sicher gut“, sieht der Kapitän die Austria dennoch gerüstet für die Liga, obwohl vielen die Erfahrung fehlt.
Doch nicht gerissen
Aufatmen darf Haris Ismailcebiouglu. Das Syndesmoseband ist doch nicht gerissen, spätestens in zehn Tagen will er voll ins Training einsteigen.
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