Montag fand die Haftverhandlung gegen jenen Soldaten statt, der einen Kameraden in der Spittaler Türkkaserne in Oberkärnten getötet haben soll. „Die Untersuchungshaft für den Tatverdächtigen wurde verlängert; die Verteidigung meldet dagegen kein Rechtsmittel an“, berichtet der Klagenfurter Gerichtssprecher Christian Liebhauser-Karl.
Bisher beteuerte der 20-Jährige, der tödliche Schuss, der seinem türkischstämmigen Kameraden „Musti“ die Lunge zerfetzt hatte, sei ein Unfall gewesen. Diese Theorie wird von den Ermittlern nach wie vor als extrem unwahrscheinlich eingestuft – endgültigen Aufschluss, was sich am 22. Oktober zwischen den beiden jungen Männern wirklich abgespielt hat, werden wohl erst die Gutachten bringen, die noch nicht vollständig vorliegen.
Die nächste Haftprüfung in dem Kriminalfall findet im Februar statt.
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