16,2 Milliarden Euro – so viel wie nie zuvor – fließen bis 2027 in die Kassen der Unis. Auch die Zahl der Studienplätze für Medizin soll weiter steigen.
Bei den Koalitionsverhandlungen wird aktuell jeder Euro zweimal umgedreht, um die Löcher im Budget doch noch irgendwie zu stopfen – nicht gespart wird jedenfalls bei den Universitäten, wie am Montag bekannt wurde. Im Gegenteil: Die Unis können für die kommenden drei Jahre mit einem Rekordbudget von 16,2 Milliarden Euro planen. „Mit dieser Summe haben wir nicht nur eine solide Basis für die effiziente Weiterentwicklung der Universitäten geschaffen. Es ist auch ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zu einem starken und wettbewerbsfähigen Standort Österreich“, so Bildungsminister Martin Polaschek.
Zwei Drittel des Geldes sollen genau in jene zwei Bereiche fließen, in denen der Fachkräftebedarf besonders hoch ist. Das betrifft vor allem den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) sowie die Life Sciences zusammen mit der Medizin.
Jeder Euro, den wir in den kommenden drei Jahren in die Universitäten stecken, ist eine Investition in unsere Zukunft.

Bildungsminister Martin Polaschek
Bild: APA/EVA MANHART / APA / picturedesk.com
Fortgesetzt wird auch das Investitionsprogramm „Med-Impuls 2030“. Dieses sieht den Ausbau von Studienplätzen in der Medizin vor. In den kommenden drei Jahren sollen 100 weitere Plätze geschaffen werden, um 2028 tatsächlich das Ziel von 2000 Studienanfängern zu erreichen.
„Die Universitäten sind mit den Leistungsvereinbarungen zufrieden. Es ist gut investiertes Steuergeld – besonders auch in Hinblick auf die angespannte Wirtschaftslage“, erklärt Brigitte Hütter, die frisch gebackene Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz.
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