Einmal noch auf die Zähne beißen, alles geben und möglichst einen positiven Abschluss in den Urlaub mitnehmen. Das ist die Devise der Austria für das heutige Spiel in Lafnitz. Neo-Coach Markus Mader will sein Team mit einem Erfolg in die Winterpause schicken.
Was die Sache nicht einfacher macht: Lustenau reiste praktisch mit dem letzten Aufgebot in die Oststeiermark, nachdem mit Leo Mikic (Oberschenkel) und Axel Rouqette (Fieber) zwei weitere Akteure kurzfristig ausfielen. Zudem fehlen – neben den vielen Langzeitverletzten mit Robin Voisine und Leo Mätzler auch zwei Verteidiger. Beide sind gesperrt. Deshalb wird auch der eine oder andere Amateurspieler im Kader aufscheinen.
Markus Mader hätte sich für seine Rückkehr auf die Trainerbank sicherlich einen leichteren Einstand gewünscht. Doch es ist nicht des Trainers Anspruch, mit der aktuellen Situation zu hadern. „Es ist jetzt eben so. Wir fahren dennoch mit einer breiten Brust nach Lafnitz.“ Immerhin darf Mader auf den viel zitierten Trainereffekt hoffen.
Gegner angeschlagen
Zum Ligaauftakt reichte es für die Lustenauer gegen die Steirer nur zu einem 0:0-Unentschieden. Nach zuletzt drei hohen Niederlagen (0:12 Tore) wartet ein angeschlagener Gegner auf die Austria. Das macht das Zweitliga-Schlusslicht umso gefährlicher. Mader: „Sie wissen, dass sie Punkte brauchen und dass sie auf einen Gegner treffen, der auch nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzt.“
Das Aufeinandertreffen gleicht also ein wenig dem berühmten Not gegen Elend. Unabhängig vom Ausgang beginnt die eigentliche Arbeit für den zurückgekehrten Coach aber ohnehin in der Winterpause. Da gilt es die Weichen für erfolgreichere Zeiten zu stellen. Mader verzichtet deshalb bewusst auf einen Urlaub. „Ich habe jetzt ohnehin lange genug frei gehabt.“ Vielmehr stürzt er sich gleich nach dem Spiel in die Vorbereitungsarbeit für die Frühjahrssaison.
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