Die vier Optionen der EU-Kommission reichen vom Fortbestand des gegenwärtigen Zustandes über eine Ausgabe der Münzen zu niedrigeren Kosten und einer raschen Rücknahme bis zu einem Auslaufen. Die Produktionskosten könnten etwa durch eine geänderte Legierung gesenkt werden.
Die Meinung der Öffentlichkeit sei gespalten, erklärte die Kommission, die entsprechende Fragen von EU-Parlament und Ministerrat aus dem Vorjahr beantwortete. Einerseits würden die Menschen eine Inflation fürchten, wenn die Münzen zurückgezogen würden, gleichzeitig würden sie diese jedoch auch als wertlose Objekte erachten.
Seit 2002 haben die Euro-Länder den Angaben zufolge knapp 46 Milliarden Ein- und Zwei-Cent-Münzen ausgegeben. Das entspricht 137 Münzen pro Bürger. Die kleinen Münzen machen etwa die Hälfte des sich im Umlauf befindlichen Euro-Kleingelds aus. Die Nachfrage ergibt sich unter anderem durch psychologisch wirksame Preise. Die Kommission will nun weitere Gespräche mit Interessenvertretern führen.
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