“Schmusen, schlecken und schlürfen – im Forsthaus geht es so versaut zu wie nie“, las ich hier unlängst über eine ganz normale TV-Sendung in Österreich und dachte, das sei schon unappetitlich und verrückt.
Aber gleich nach der Sauerei im Kärntner Fernseh-Forsthaus hörte ich viel Irritierenderes aus dem Weißen Haus vom noch sechseinhalb Wochen amtierenden US-Präsidenten Joe Biden. Der kann zwar kaum mehr klare Sätze sprechen, aber seinen wegen dubioser Waffengeschäfte mit der Justiz in Konflikt geratenen Sohn begnadigen, als wäre er ein römischer Imperator.
Auch schon wurscht, ob Joe oder Donald, dachte ich. Doch dann tauchen Fotos von Trumps künftigen Ministerinnen und Ministern auf, die aussehen, als hätte Leni Riefenstahl mit Hammer, Meißel und Botox ein makellos weiß aussehendes Team von Superfrauen und Supermännern für den bald wieder mächtigsten Mann der Welt schaffen müssen.
Diesem Gruselkabinett hat sich Facebook-Tycoon Mark Zuckerberg nun als Chef-Berater für künstliche Intelligenz angedient, damit Donald Trump nicht nur auf die natürliche Intelligenz des allmächtigen Elon Musk angewiesen ist.
Kein Wunder, dass da ein labiler Machtmensch wie der südkoreanische Präsident Yoon die Nerven wegschmeißt, überall nordkoreanische Männchen sieht und schnell einmal das Kriegsrecht ausrufen will.
Bei dem weltweiten Irrsinn freut man sich fast auf das TV-Forsthaus und Biedermänner wie Karl Nehammer und Andreas Babler.
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