Anklage: Hochverrat
Spionage für Russland: Frau muss 15 Jahre in Haft
In der Ukraine ist am Donnerstag eine Frau aus der östlichen Region Donezk zu 15 Jahren Haft wegen Hochverrats verurteilt worden. Sie soll militärisch sensible Informationen an Russland übergeben haben. Nur einer von vielleicht Tausenden Spionagefällen.
„Sie fotografierte Militäranlagen, stellte deren GPS-Koordinaten fest, gab deren genaue Adresse an und machte Screenshots von Google Maps“, erklärte die Staatsanwaltschaft.
Die so erlangten Daten habe sie „dem feindlichen Geheimdienst für die Zerstörung“ (der Militäranlagen) übermittelt. Die Frau soll vergangenes Jahr in die Stadt Schytomyr umgezogen sein und dort Kontakte zu einem Offizier des russischen Militärgeheimdienstes aufgenommen haben.
Tausende Verfahren eingeleitet
Die ukrainischen Justizbehörden haben Tausende Verfahren wegen des Verdachts der Kollaboration mit Russland seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen das Land im Februar 2022 eingeleitet.








Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.