Niemetz hatte in den vergangenen Monaten mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen und beantragte Anfang Februar schließlich ein Sanierungsverfahren. Zuvor waren Lieferanten und Mitarbeiter gar nicht oder nur zum Teil bezahlt worden. Als Gründe für den stetigen Abstieg des Unternehmens wurden von Fachleuten u.a. fehlende Produktinnovationen, veraltete Maschinen und schlechtes Marketing genannt.
Mehrere Millionen Euro Schulden
Die Verbindlichkeiten wurden mit mehreren Millionen Euro beziffert. Beflügelt von einem Absatzhoch dank Kaufaufrufen der Web-Community betonte man seitens des Unternehmens wiederholt, die Rettung aus eigener Kraft schaffen zu wollen. Am 16. Mai läuft nun die endgültige Frist ab. Gelingt die Rettung nicht, muss verkauft werden.
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