„Seine Herzlichkeit und Wertschätzung gegenüber unserem Land waren unüberhörbar“, umreißt der Kanzlerberater Botschafter Peter Launsky das Telefongespräch Nehammer – Trump. Selbst wenn es der slowenischen Gattin Melania zu danken sein mag, dass Trump so positiv über Österreich informiert ist: Ein guter Draht zum US-Präsidenten ist auf jeden Fall etwas wert.
Auch zu Trumps Beraterstab hat das Kanzleramt gute Kontakte. Das beweist der Termin des Telefonats mit Wien noch vor der offiziellen Amtsübernahme.
Es wurde vereinbart, die strategische Partnerschaft Österreich – USA zu stärken und zu vertiefen. Die USA sind Österreichs größter und stark steigender Exportmarkt außerhalb Europas und das Bundesheer wird mit amerikanischen Black-Hawk-Hubschraubern ausgerüstet.
Trumps Präsidentschaft wird eine schwierige Angelegenheit werden. Da ist es gut, dass man sich kennt.
Die Suche nach einem gerechten Frieden in der Ukraine rückt Österreichs traditionelle Rolle als Ort von Begegnungen aus der Vergangenheit zurück. Das Angebot steht. Trump teilte die Meinung des Kanzlers: „Der Krieg hat schon viel zu viele Opfer gefordert. Wir müssen das zu Ende bringen.“
Nehammer machte die Erfahrung, die schon Sebastian Kurz nach seinem Treffen mit Präsident Trump hatte: „Man kann ganz normal mit ihm reden; ganz anders, als man ihn aus der Öffentlichkeit kennt.“
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