Rehn sagte, angesichts der langwierigen Rezession "müssen wir alles tun, um die Krise der Arbeitslosigkeit in Europa zu überwinden. Die EU-Politik ist eine Mischung aus nachhaltigem Wachstum und dem Schaffen von Jobs. Die fiskale Konsolidierung setzt sich fort, aber die Geschwindigkeit nimmt ab. Parallel dazu müssen die Strukturreformen intensiviert werden, um Wachstum in Europa freischalten zu können", so der Kommissar.
Die Inflation im EU-Durchschnitt wird 2013 auf 1,8 Prozent zurückgehen. 2014 ist laut Frühjahrsprognose ein weiteres Absinken auf 1,7 Prozent vorausgesagt. 2012 hatte die Preissteigerung noch 2,6 Prozent betragen, 2011 war sie sogar bei 3,1 Prozent gelegen. Österreich liegt in der Prognose leicht über dem EU-Durchschnitt.
Rekordhoch bei den Arbeitslosen
Die Arbeitslosigkeit in der EU klettert im heurigen Jahr mit 11,1 Prozent auf ein Rekordhoch, Österreich bleibt das Land mit der niedrigsten Arbeitslosenquote aller EU-Staaten. Die heimische Arbeitslosenrate lag 2012 bei 4,3 Prozent, für 2013 wird ein Anstieg auf 4,7 Prozent vorausgesagt, dieser Wert bleibt auch 2014 bestehen.
Für 2013 wird der Höchstwert der Arbeitslosen mit je 27,0 Prozent in den Krisenländern Griechenland und Spanien erwartet. Auf dem dritten Platz liegt Portugal mit 18,2 Prozent, dann folgt Zypern mit 15,5 Prozent vor Irland (14,2 Prozent). Alle diese fünf Länder haben bereits Rettungsprogramme der EU erhalten, Spanien "nur" eine Bankenhilfe, die anderen vier Euro-Länder ein sogenanntes Vollprogramm.
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