Das Konzert der Lieblingsband ist binnen Minuten ausverkauft. Nur Stunden später findet man Tickets aber bereits im Internet – zu Horrorpreisen. Doch kann man dagegen vorgehen? Die „Krone“ fragte bei Veranstaltern, Verkaufsstellen, Konsumentenschützern und Wiederverkaufsplattformen nach.
Angebot und Nachfrage bestimmen bekanntlich den Preis. Besonders deutlich zeigt sich das bei stark limitierten Produkten und Dienstleistungen. Zu diesen zählen vor allem Konzerte, schließlich gibt es dabei immer nur eine begrenzte Besucherzahl und dementsprechend auch nur so viele Eintrittskarten. Bei Mega-Konzerten von Bands und Künstlern mit vielen Fans ist es demnach schwierig, Tickets zu ergattern. Sie sind oft binnen Minuten ausverkauft.
Der Ärger mit „Scalpern“
Die Folge: Sie können oft nur kurze Zeit später um ein Zigfaches auf Onlineplattformen erworben werden. Und sie werden auch gekauft. Daher hat sich der sogenannte Zweitmarkt zu einem lukrativen „Geschäftszweig“ entwickelt, der großteils von Leuten bedient wird, die ohnehin nie vorhatten, selbst zum Konzert zu gehen. Diese „Scalper“ wollen einfach damit Geld verdienen und nutzen dafür beim Kauf der Tickets sogar sogenannte Bots, um echte Fans auszustechen. Und das ist in Österreich nicht verboten.
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