Die Bezirkshauptmannschaft Zell am See bereitet sich intensiv auf die bevorstehende Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm vor. Hinter den Kulissen wird an Sicherheitskonzepten gearbeitet, damit von 4. bis 16. Februar alles glattläuft...
Die Bezirkshauptmannschaft Zell am See hat alle Hände voll zu tun. Denn auch die Behörden stehen mit der Weltmeisterschaft vor einer Mammutaufgabe. Bezirkshauptmann Bernhard Gratz informiert: „Unsere oberste Priorität ist die Sicherheit der Fans, Athleten und auch allen, die mithelfen. Das reicht vom Verkehrskonzept bis hin zur sicheren Abwicklung. Gemeinsam mit allen Einsatzorganisationen, der Landespolizeidirektion, dem Veranstalter, den Gemeinden und allen Beteiligten wird intensiv daran gearbeitet.“
Konzept an Ski-WM anpassen
Die Umsetzung eines Verkehrskonzepts liegt etwa bei der Behörde. „Gerade am Donnerstag (gestern, Anm.) haben wir uns in großer Runde noch einmal getroffen, aber es gibt für die verschiedenen Bereiche auch kleinere Arbeitsgruppen, die laufend daran arbeiten. Wir hatten zum Glück mit dem Weltcupfinale im März eine Art kleine Generalprobe. Doch jetzt kommt die Ski-WM und das Verkehrskonzept muss sich dementsprechend daran ausrichten“, erklärt Gruppenleiter Bernd Wilhelmstätter.
Bewährt habe sich die Anreise mit Öffis, mit Ski und weniger mit dem Auto. „Wir sind gerade bei den letzten Details, die ausgearbeitet werden müssen. Der neue Bahnhof in Maishofen und die Bus-Terminals in Hinterglemm werden helfen, es wird mehr Parkplätze geben und wir werden umfassend appellieren, dass die Fans mit den Öffis und auf Ski kommen sollen, denn der Platz für den Individualverkehr ist begrenzt“, weiß Stefan Pfeiffenberger von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See.
Sicherheit ist oberstes Gebot
So erklärt Bernhard Gratz: „Wir stimmen uns mit den Einsatzorganisationen, mit der Landespolizeidirektion sowie mit dem Veranstalter und der Gemeinde eng ab. Behördliche Abnahmen der Veranstaltungsorte gehören auch dazu und wir werden vor Ort einen Einsatzstab haben, um für die bestmögliche Sicherheit zu sorgen und schnell reagieren zu können.“ Abschließend sagt Gratz: „Fans, Athleten und Helfer sollen ein sicheres und unbeschwertes Skifest erleben.“
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