Der Kassenschlager der US-Amerikaner ist älter und schwerer als der A350 des europäischen Flugzeugbauers. Allerdings hat Boeing noch den Dreamliner für längere Strecken und viele Passagiere im Angebot. Den ersten ausgelieferten Fliegern dieses Typs wurde jedoch zu Jahresbeginn der Betrieb untersagt, nachdem Batterien in mehreren Fällen überhitzten und teilweise sogar in Brand geraten waren - ein immenser Imageschaden für Boeing.
Der Wettbewerb zwischen den beiden führenden Flugzeugherstellern dürfte sich nun verschärfen. Airbus-Verkaufschef John Leahy sprach von einem Durchbruch bei einem Kunden, der bei Langstreckenjets bisher vor allem auf Boeing gesetzt habe. Die erste Maschine werde 2018 an die International Airlines Group ausgeliefert. Die BA-Mutter hat die größte Version des A350 bestellt, die einen Listenpreis von jeweils 332 Millionen Dollar hat. Für 18 weitere Flieger bestehen Optionen. British Airways soll zudem demnächst die bereits länger bestellten Riesenflieger A380 erhalten.
An der Börse verteuerten sich die Aktien der Airbus-Mutter EADS am Dienstag um 1,5 Prozent auf knapp 40 Euro. Airbus könnte französischen Kreisen zufolge auch bei der Reise von Präsident Francois Hollande nach China diese Woche Thema sein. Dann könnten weitere Verkäufe vereinbart werden.
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