Zu einem dreisten Diebstahl kam es am Dienstag im Bezirk Hermagor: Eine 84-Jährige entdeckte, wie ihre Hausangestellte Münzen in ihrer Tasche versteckte. Die Beamten konnten später Wertsachen in der Höhe von mehreren tausend Euro entdecken – Festnahme.
Ihren Augen konnte eine 84-jährige Frau nicht trauen, als sie Dienstagmittag in ihrem eigenen Haus einen Diebstahl beobachtete. Die Hausbesitzerin, welche mit ihrem pflegebedürftigen Bruder zusammenwohnt, entdeckte, wie ihre 53-jährige Hausangestellte Münzen der Familie in ihr Zimmer brachte. Daraufhin verständigte die rüstige 84-Jährige sofort die Polizei.
Die Beamten fanden in der Tasche der 53-jährigen Bulgarin, welche noch nicht einmal zwei Wochen im Dienste der älteren Frau war, Schmuck, Gold, Silbermünzen, Kleidungsstücke und Lebensmittel in der Höhe von mehreren tausend Euro.
Die dreiste Diebin wollte an jenem Tag wieder in ihr Heimatland reisen, was die Polizei verhinderte: Die Hausangestellte wurde festgenommen und auf der Polizeiinspektion befragt – sie zeigte sich jedoch nicht geständig. Seitens des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl wurde eine fremdenrechtliche Festnahme angeordnet. Die 53-Jährige wurde ins Polizeianhaltezentrum Villach überstellt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.