Die Fälscher hatten es aber auch vorher schon schwer. 6.327 Fälschungen wurden im Vorjahr bekannt, der Schaden beträgt "lediglich" 465.180 Euro.
"Gleich drei neue Sicherheitsmerkmale inkludiert"
Die neue Serie aber macht den Blüten-Machern das Leben in Zukunft noch schwerer. "Gleich drei neue Sicherheitsmerkmale wurden in das weiterentwickelte Design inkludiert", erklärte Wolfgang Duchatczek (li. im Bild 2 mit Benoit Coeuré von der Europäischen Zentralbank), Vizegouverneur der Nationalbank, bei der Präsentation des Scheines.
"Das Porträt etwa zeigt die phönizische Königstochter Europa, das Gesicht der neuen Serie", so Duchatczek. Die Merkmale sollen für die Bevölkerung noch besser erkennbar sein und die Note gleichzeitig noch fälschungssicherer machen.
Längere Lebensdauer durch spezielle Schutzschicht
Und was sorgt dafür, dass die neue Note eine längere Lebensdauer hat? Weil eben die Fünf-Euro-Scheine zu jenen Zahlungsmitteln gehören, die am öftesten im Handel benutzt werden, wurden die Noten mit einer speziellen Schutzschicht versehen.
Die neuen Scheine sollen nach und nach in Umlauf kommen, die alten Fünf-Euro-Noten bleiben weiterhin gültig und können unbefristet bei der Nationalbank umgetauscht werden. Einsam muss sich der neue "Fünfer" übrigens nicht fühlen: Auch Zehn-, 20- und 50-Euro-Schein werden ihm demnächst folgen – der genaue Zeitplan steht allerdings noch nicht fest.
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