Stellen Sie sich vor, Sie tauchen in eine mittelalterliche Fantasy-Welt mit Drachen, Rittern, Dämonen und Elfen ein. Sie freuen sich darauf, mit dem Bihänder in schillernder Rüstung auf Oger und andere Ungeheuerlichkeiten einzudreschen und plaudern mit den Charakteren, von denen diese Welt bewohnt wird. Als plötzlich Worte fallen, die keinen Sinn ergeben ...
„Ich habe versucht, de Medicus zu besuchen. Hen gibt hens Bestes und hat mit vielen Veränderungen zu kämpfen – und hen hilft, wo hen kann. Hen will niemanden belästigen, aber könntet ihr hen auf der Durchreise besuchen und nach hem sehen?“ „In Thedas gefundene Andenken erhöhen die Macht ders Behütere und vergrößern hens Auswahl von Verbesserungen.“ Sie verstehen nur Bahnhof? Wir auch. Zehn Jahre mussten Fans der Reihe auf einen neuen Teil des legendären Bioware-Rollenspiels „Dragon Age“ und eine Rückkehr ins Fantasy-Reich Thedas warten. Aber dort ist nichts so, wie es war. Nonbinäre Drachentöter(e?), durchgegenderte Dialoge, bunt statt düster, Action statt RPG: Was hat Bioware und speziell die deutschen Übersetzer hier geritten? Und kann ein Game, dessen Story man in dieser erfundenen Variante der Sprache Deutsch schwer versteht, überhaupt Spaß machen? Krone+ hat sich „Dragon Age: The Veilguard“ genauer angesehen. Hier unsere Eindrücke.
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