Er war einer der schnellsten Sportwagen seiner Zeit. Zwischen 1971 und 1973 wurde der Miura SV in Sant'Agata Bolognese 150 Mal hergestellt, ein quer eingebauter 3,9-Liter großer V12-Mittelmotor mit 385 PS trieb ihn zu einem Höchsttempo von an die 300 km/h, für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigte er im Bestfall 5,5 Sekunden. Mit 1,05 Meter Höhe war er extrem flach. Er wog trocken 1.298 kg. Der Wert des Feuer-Lambo: einst mehr als eine Million Euro.
Der Miura SV war der stärkste Serien-Miura und hatte eine leicht veränderte Karosserie. Der ursprüngliche Miura mit 350-PS-V12 (1965 als P400 vorgestellt) wurde zwischen 1966 und 1970 insgesamt 475 Mal gebaut, es folgten 140 Exemplare des Miura S zwischen 1968 und 1971. Außerdem noch einige wenige Sondermodelle.
Benannt wurde der Miura nach einem Kampfstierzüchter. Damit wurde auch die Tradition begründet, jedem folgenden Lamborghini den Namen eines Kampfstieres zu geben bzw. aus dem Bereich des Stierkampfes zu geben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.