Nach SALK-Vorfall

Angehörige: „Wenden uns an Patientenanwaltschaft“

Salzburg
09.01.2026 20:00

Der Fall schockiert: Die Salzburger Landeskliniken schickten einen 85-Jährigen aus St. Gilgen wieder heim. Brüche nach einem Sturz wurden nicht erkannt. Die Lebenspartnerin überlegt jetzt weitere Schritte.

Bernd Schwarzenbrunner stürzte in der Silvesternacht und verletzte sich dabei schwer. Die Schmerzen wurden so stark, dass am darauffolgenden Tag die Rettung kommen musste.

Der frühere Bürgermeister aus St. Gilgen wurde zuerst zum Hausarzt nach Fuschl und dann weiter in die Salzburger Landeskliniken gebracht. Dort wurde zwar ein Röntgen gemacht, aber keine weiteren Untersuchungen veranlasst. Ein beidseitiger Kreuzbeinbruch blieb unerkannt.

Der 85-Jährige wird jetzt in Bad Ischl behandelt.
Der 85-Jährige wird jetzt in Bad Ischl behandelt.(Bild: Kerschbaummayr Werner)

Zu Hause waren der Transport in den ersten Stock und die Versorgung kaum möglich. Der Patient kann mit der Verletzung nicht sitzen, wie Lebenspartnerin Brigitte Reiter schildert. 

85-Jähriger wird jetzt in Bad Ischl behandelt
Im Salzkammergut Klinikum in Bad Ischl zeigte sich schließlich ein ganz anderes Bild: Nach einer CT-Untersuchung stand fest, dass sich der Patient bei einem Sturz mehrere Brüche und Verletzungen zugezogen hatte. „Er muss jetzt die nächsten drei Wochen liegen“, schildert die Partnerin.

Sie wird nach dem Vorfall auch eine Eingabe bei der Patientenanwaltschaft machen. „Ich habe die Stelle schon kontaktiert und ein Formular bekommen.“ Reiter will jetzt vor allem warnen und Bewusstsein für Schwächen im Gesundheitssystem schaffen.

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