Bozen ausgeknockt

99ers antworteten mit Heimsieg auf Viruswelle

Steiermark
09.01.2026 21:01

Ein Virus schaltet die 99ers aus? Mitnichten! Die Grazer Eishockey-Cracks antworteten auf ihre Art und Weise auf die Krankheitswelle, die die Lacroix-Truppe zuletzt heimgesucht hatte. In einer kräftezehrenden Partie hatte man gegen Bozen im Liebenauer Bunker beim 3:2 den längeren Atem.

Lange wusste Trainer Dan Lacroix nicht, wie viele Spieler seiner 99ers gegen Bozen zur Verfügung stehen werden – ein Virus wirbelte die Trainingswoche der Grazer Eishockey-Cracks zuletzt ja ordentlich durcheinander. Am Eis war dann gegen die Südtiroler davon nicht viel zu sehen.

Einerseits, weil es immerhin 19 Feldspieler auf den Spielbericht geschafft hatten. Andererseits, weil die 99ers nach 22 Minuten verdient mit 2:0 in Führung lagen. Den Anfang machte Verteidiger Nick Bailen, der im Powerplay trocken ins Kreuzeck abzog. Chris Collins erhöhte nach einer schönen Einzelaktion mit einem satten Schuss. Doch den 3757 Fans im Liebenauer Bunker lief es im Mitteldrittel gleich mehrmals kalt den Rücken runter. Die Gäste verkürzten nach einer schönen Kombination und glichen nach einem völlig unnötigen Abspielfehler von Bailen hinter dem Tor sogar aus.

Schrecksekunde: Nach einem heftigen, aber unabsichtlichen Check gegen Kopf und Körper ging ...
Schrecksekunde: Nach einem heftigen, aber unabsichtlichen Check gegen Kopf und Körper ging 99ers-Goalie Max Lagace k. o. zu Boden.(Bild: GEPA)

Schrecksekunde
Die 99ers dagegen ließen gar eine 40-sekündige, doppelte Überzahl aus. Und kurz vor der zweiten Pause ging dann Goalie Max Lagace zu Boden – nach einem Stolperer eines Südtirolers fuhr dieser mit voller Wucht gegen Körper sowie Kopf des Kanadiers. Doch nach einem kurzen Check der medizinischen Abteilung konnte der 32-jährige Graz-Goalie weitermachen. „Es ist das erwartet harte und schwere Spiel. Wir müssen den Kampf annehmen, voll dagegenhalten und auf unser System vertrauen“, meinte Verteidiger Paul Stapelfeldt in der zweiten Pause.

Und die 99ers nahmen den Kampf im letzten Drittel auch an. „Wir hätten es uns aber deutlich einfacher machen können. Aber man darf nicht vergessen, dass Bozen ein sehr gutes Team ist“, meinte Josh Currie. Was der Stürmer meinte? Zahlreiche vergebene Chancen der Grazer. Darunter zwei Überzahlmöglichkeiten in den letzten fünf Minuten. So musste in Liebenau eine Verlängerung her. Und in der zeigte Currie seine Klasse, traf wie schon am Stefanitag gegen Linz in der Overtime mit der Rückhand.

Heimsieg für die 99ers
Heimsieg für die 99ers(Bild: GEPA)

Heimsieg, 3:2, alles eitel Wonne? „Unser Start war okay, im zweiten Drittel haben wir aber Kleinigkeiten falsch gemacht, das bestraft ein Team wie Bozen eiskalt. Wir können mit den zwei Punkten aber sehr zufrieden sein“, meinte Michi Schiechl am Ende. Ob die Viruswelle vor dem Heimspiel der Grazer am Sonntag gegen Wien noch eine Rolle spielt? „Wir sind schon im Aufschwung, haben das Gröbste hinter uns!“ Wien kann sich also anhalten.

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