Es ist eine mehr als hundertjährige Geschichte, die jetzt in Tirol endet. Die St. Josefs-Missionare von Mill Hill schließen mit Ende des Jahre 2024 ihr Missionshaus in Absam. Acht Brüder müssen ihr Kloster verlassen.
Seit rund 150 Jahren gibt es die in England gegründete St. Josefs Missionsgesellschaft von Mill Hill. Über Brixen in Südtirol gelangte der Missionsorden Ende des 19. Jahrhunderts auch nach Nordtirol.
In Nordtirol endet nun die lange Geschichte. Die St. Josefs-Missionare von Mill Hill schließen mit Ende des Jahre 2024 ihr Missionshaus in Absam. „Der fehlende Nachwuchs und das Alter der Missionare in Absam habe zu dieser Entscheidung geführt“, heißt es.
Verbliebene Brüder über 80 Jahre alt
Acht Missionare – alle über 80 Jahre alt – leben derzeit noch im Missionshaus in Absam. Um das Kloster fortzuführen, reicht das nicht mehr. Die Männer werden 2025 zu den Barmherzigen Schwestern nach Innsbruck übersiedeln.
„Wir freuen uns, dass wir bei den Barmherzigen Schwestern einen guten Platz für unsere Zukunft gefunden haben“, meint Rektor Anton Steiner, der seit 2019 das Missionshaus leitet. Einfach fällt der Abschied aber wohl nicht. Was mit dem Missionshaus in Absam passiert, ist noch unklar.
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