Zwei Gemälde von Pietro di Cristoforo Vannucci, genannt il Perugino (ca. 1450-1523), haben am Dienstag bei einer Versteigerung im Dorotheum Wien zusammen einen Preis von 842.800 Euro erzielt.
Da staunten selbst an Spitzenpreise gewöhnte Kunstexperten: Zwei frühe Meisterwerke des Italieners Pietro Vannucci, genannt Perugino (1445/48 bis 1523), des Lehrers Raffaels, wechselten im Wiener Dorotheum den Besitzer per Telefongebot für den Weltrekordpreis von 842.800 Euro.
Der Käufer der um 1490 entstandenen Gemälde des einflussreichsten Malers seiner Zeit, der mit seinem Fresko „Christus übergibt Petrus die Schlüssel“ (1481) in der Sixtinischen Kapelle in Rom Weltgeltung erlangte, ist anonym. Sensationspreise erzielten auch eine „Madonna mit Kind“ der in den vergangenen Jahren wiederentdeckten Barockmalerin Artemisia Gentileschi (585.000 €) und eine rote Kreide-Zeichnung Rubens’ aus Wiener Privatbesitz (156.000 €).
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