Eine Heerschar an Soldaten tummelte sich am Freitag am Wörthersee: Im Zuge der Präsentation der Neuausrichtung der 7. Jägerbrigade befreiten die Elitesoldaten die von Feinden besetzte Ostbucht.
„Unsere militärische Zukunft beginnt jetzt!“ – unter diesem Motto startete am Freitag die 7. Jägerbrigade offiziell in die „MISSION VORWÄRTS“. „Im Rahmen des Aufbauplans des Österreichischen Bundesheeres wollen wir so bis zum Jahr 2032 wieder verteidigungsfähig und in der Lage sein, für die Sicherheit der Republik sorgen zu können“, so Generalmajor Martin Dorfer, Kommandant der Land- und Spezialeinsatzkräfte.
Dafür würde man nicht nur dreistellige Millionenbeträge für Ausrüstung, Drohnen, oder Hubschrauber investieren – auch die Ausbildung der Soldaten der in Kärnten stationierten „Siebten“ wird weiterentwickelt. Und an die neuen Herausforderungen angepasst, wie Generalmajor Bruno Hofbauer, der stellvertretende Chef des Generalstabs erklärt. Ob auf technischer Ebene, oder in physischen, taktischen Bereichen.
Im Zuge der angepassten Ausbildung und der neuen Verfahren würden neue, große Herausforderungen auf die Soldaten zukommen. So werde man unter anderem künftig daraufhin ausgebildet, nicht mehr „nur“ 24 Stunden ohne Versorgungsnachschub die Stellung halten zu können - sondern sogar bis zu 72 Stunden auszuharren, nennt Brigadier Horst Hofer, der Kommandant der 7. Jägerbrigade, nur ein Beispiel der Neuausrichtung.
Feindkontakt in der Ostbucht
Was die Elitesoldaten der 7. Jägerbrigade jetzt schon alles so drauf haben, wurde am Freitag im Zuge eines simulierten Gefechts samt Landung in der Ostbucht demonstriert. Nachdem der „Feind“ und die Lage am Wörthersee unter Kontrolle gebracht worden war, wurde der „Siebten“ im Rahmen eines militärischen Festaktes das neue Verbandszeichen und Barett übergeben.
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