Der Trend um die Abnehmspritze Ozempic brachte in Steyr (OÖ) zwei Männer vor Gericht stehen. Sie sollen einem Arzt das falsche Medikament verkauft haben. Drei Frauen sollen gesundheitliche Probleme bekommen haben. Der Prozess wurde allerdings kurzfristig abberaumt, weil die Richterin erkrankt war.
Eigentlich werden die sogenannten ‘Ozempic‘-Pens, mit dem Wirkstoff Semaglutid, zur Behandlung von Diabetes verwendet, allerdings wurden sie in letzter Zeit auch zur Gewichtsreduktion eingesetzt. Das sorgte für Lieferschwierigkeiten.
Falscher Wirkstoff
Die beiden Angeklagten sollen laut Staatsanwaltschaft Injektionen mit Insulin statt des Wirkstoffs Semaglutid verkauft haben. Diese sollen sie von einem Deutschen bezogen haben, der eigentlich keine Berechtigung für den Vertrieb von Arzneimitteln besitzt.
Weil drei Patientinnen gesundheitliche Probleme bekommen haben, müssen sich die Angeklagten auch wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Körperverletzung verantworten. Im Fall einer Verurteilung drohen den beiden Männern bis zu drei Jahre Haft.
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