Ein Mann aus dem Burgenland stürzte eine Böschung hinab und musste bei tiefen Temperaturen verletzt im Freien ausharren. Er wurde nur gefunden, weil er verzweifelt um Hilfe geschrien hatte.
Dramatische Stunden erlebte ein Mann in der Nacht auf Sonntag in Wiesen. Der Burgenländer wollte gegen 23 Uhr in der Nähe seines Hauses um sein Fahrzeug herumgehen, als er plötzlich ausrutschte und eine Waldböschung etwa 30 Meter in die Tiefe stürzte.
Frau hörte Schreie
Verletzt versuchte er sich aus dem Graben wieder nach oben zu kämpfen, scheiterte allerdings, da die Böschung zu steil war. Stundenlang musste der Mann – er ist Mitte 60 – bei Temperaturen im einstelligen Bereich ausharren. Erst nach rund vier Stunden kam seine Frau zu dem Auto und hörte daraufhin auch die verzweifelten Hilfeschreie. Die umgehend verständigten Einsatzkräfte waren in kürzester Zeit vor Ort, um den Verletzten zu bergen.
Mann im Spital
Nach der Stabilisierung durch den Notarzt wurde der sichtlich geschwächte und unterkühlte, aber ansprechbare Mann mittels Schleifkorbtrage gesichert und mit Seilen nach oben gezogen. Im Anschluss an die Bergung wurde er ins Krankenhaus gebracht.
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