Hund totgebissen
Ganzer Ort an Nordsee in Angst vor Giftschlange
Die Meldung über eine angebliche Sichtung einer giftigen Afrikanischen Baumschlange in Braderup sorgt derzeit für Unruhe. Ein Hund wurde gebissen und kam zu Tode. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass ein Schlangenbiss die Ursache sein könnte.
In einem Dorf nahe Niebüll soll eine giftige Schlange unterwegs sein. Es könnte sich dabei um eine Boomslang handeln – eine afrikanische Schlange, die hauptsächlich am Tag aktiv ist und sich bevorzugt in Bäumen oder Büschen aufhält.
Ort warnt vor Giftschlange
Eine Sprecherin des Amtes Südtondern erklärte hingegen auf Nachfrage von NDR, dass in Braderup kein solches Exemplar gesichtet wurde. Der Ort Braderup (Kreis Nordfriesland) warnte jedoch auf Facebook (siehe Beitrag unten) vor der angeblichen Sichtung und forderte die Bevölkerung auf, (auch) auf Kinder und Tiere gut aufzupassen.
In Oeversee haben Spürhunde bereits im Juni die Spur der Baumschlange anhand einer Geruchsprobe aufgenommen. Dafür wurden die speziell trainierten Artenspürhunde mit Schlangenhaut geschult.
Tier konnte bisher nicht gefangen werden
Im Juli platzierten Experten dann sechs Reusen in den Bäumen der Umgebung, ebenfalls mit Schlangenhaut als Köder.
Trotzdem konnte das Tier bisher nicht gefangen werden. Das Gebiet, in dem sich die Schlange aufhalten soll, liegt etwa 600 bis 700 Meter entfernt von bewohntem Gebiet, so der NDR.









Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.