Was Singles und Alleinreisende, die Erholung suchen, wollen – das weiß Aviva-Chef Christian Grünbart genau. Bei anderen Dingen musste sich der Touristiker oftmals auf sein Gefühl verlassen. Das ist jetzt anders. Grünbart setzt nämlich verstärkt auf Tech-Know-how. Die Gäste bekommen wenig davon mit, den Mitarbeitern bringt’s viele Erleichterungen.
„Auslastung am nächsten Wochenende im Aviva: 81 Prozent“, ist in orangefarbener Schrift auf der Internetseite des Hotels für Singles und Alleinreisende in St. Stefan-Afiesl zu lesen.
Während hier die Info potenziellen Gästen bei der Buchungsentscheidung helfen soll, hat auch Christian Grünbart Zahlen wie diese genau im Blick – und nicht nur er. Denn: Der Aviva-Chef baut verstärkt auf Künstliche Intelligenz.
Effizienterer Einkauf, bessere Dienstplanung
„Dank verschiedener KI-Technologien können wir die Hotelauslastung für mehrere Wochen im Voraus vorhersagen“, erzählt er. Was das bringt? Mehr Effizienz beim Einkauf von Lebensmitteln und Getränke, „aber auch die Gestaltung der Dienstpläne wird einfacher und kann auch langfristiger erledigt werden“, verrät Grünbart, der bei der Angebotserstellung ebenfalls auf Tech-Know-how setzt. „Angebote werden aber vor dem Versand von unserem Rezeptionsteam überprüft und wenn nötig überarbeitet“, so der Touristiker.
Auch für Gäste wird der digitale Fortschritt spürbar: So können mittels App Getränke und Snacks auf das Zimmer oder in andere Hotelbereiche bestellen. Wie der Kellner weiß, wo er den Gast findet? Dazu wird einfach beim Bestellvorgang ein QR-Code gescannt...
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