Kurz vor der Einfahrt in den Karawankentunnel fing am Dienstagnachmittag ein Reisebus Feuer. Der Lenker hatte das tonnenschwere Ungetüm trotz desolatem Zustand von Deutschland über Österreich nach Slowenien überstellen wollen.
Da trauten die Einsatzkräfte der Asfinag, Polizei und Feuerwehr wohl ihren Augen nicht, als sie am Dienstagnachmittag zu einem Einsatz vor dem Karawankentunnel-Portal ausrücken mussten. Ein Reisebus, der von Deutschland über Österreich nach Slowenien überstellt werden sollte, war dort kurz nach der Mautstation stehengeblieben und hatte Feuer gefangen.
Busfahrer fuhr nicht durch Thermoscnanner!
„Es grenzt an ein Wunder, dass der Bus aus technischen Gründen noch vor dem Tunnel zum Stillstand kam. Der Lenker, der zum Glück alleine unterwegs war, da es sich um eine Überstellungsfahrt handelte, mied mit dem Gefährt auch noch den vorgeschriebenen Thermoscanner vor dem Karawankentunnel, der die Überhitzung im Motor und damit die Gefahr erkannt hätte“, schildert Hubert Madritsch, Kommandant der FF St. Jakob im Rosental.
Das tonnenschwere Ungetüm blieb, wie durch ein Wunder, genau kurz vor dem Tunnelportal stehen, da der Motor überhitzt und in weiterer Folge Feuer fing. Mitarbeiter der Asfinag und Polizisten konnten den Brand mit Handfeuerlöschern eindämmen. Auch der Lenker konnte sich retten.
Katastrophe verhindert
Die Feuerwehr St. Jakob führte Nachlöscharbeiten durch. FF-Kommandant Madritsch: „Wäre der Bus nur ein paar Hundert Meter weiter – und damit in den Tunnel gefahren, hätte die Situation ganz anders ausgesehen.“ Weitere Ermittlungen laufen.
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