Tennis-Talent Lilli Tagger legt in der Nacht von Montag auf Dienstag in New York beim Junior-Turnier der US Open los. Dort wird sogar das Gepäck der 14-Jährigen durchleuchtet. Die Lienzerin muss die Grand-Slam-Atmosphäre für ihre Zukunft voll aufsaugen.
Willkommen im „Big Apple“! Die Lienzerin Lilli Tagger erobert heuer die Tenniswelt. Nach Wimbledon schlägt sie am Montag bei den US Open in New York im Juniorenevent gegen Mingge Xu (Gb) auf – ihr zweiter Grand Slam mit erst 16 Jahren. Vor allem von der Wucht der fast 20 Millionen Einwohner zählenden Metropole ist sie begeistert, erzählt Mama Sabine: „Sie wohnt im 34. Stock im Hilton Hotel, hat vor der Höhe schon etwas Respekt. Der Weg bis zur Anlage ist jedes Mal eine Stunde.“
Sicherheits-Check wie am Flughafen
Dort stehen dann gleich Sicherheits-Checks wie am Flughafen an – auch von den Junioren, die jüngsten sind erst 14 Jahre, wird jede Tennistasche auf gefährliche Gegenstände durchleuchtet. „Für Lilli ist das wichtig für die Zukunft. Wenn sie mit 19 oder 20 dann bei einem echten Grand Slam spielt, soll sie die ganze Atmosphäre schon kennen – das muss sie alles jetzt in ihrer Jugend aufsaugen“, betont Mama Sabine. Ein Ratschlag, den auch Trainerin Francesca Schiavone (die diesmal von Coach Lorenzo Frigerio vertreten wird) der 16-Jährigen immer wieder gibt.
Repertoire groß gestalten
So auch bei ihrer Erstrunden-Niederlage beim Vorbereitungsturnier in Kanada, wo sie gegen ihre Doppel-Partnerin von Wimbledon, die Italienerin Basiletti knapp verlor. „Da hat sie einiges probiert, muss ihr Repertoire jetzt in der Jugend so groß wie möglich gestalten, damit sie später viele Möglichkeiten hat.“
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