Die Hitzewelle mit Temperaturen von über 30 Grad führt auf der Inform in Oberwart zu einem Besucherrückgang von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für Verwirrung sorgte auch die neue Parkplatzsituation, die bei Besuchern und Veranstaltern für wenig Freude sorgte.
Mit 16.400 Besuchern brachte die heurige Inform ein deutliches Besucherminus ein. Im Vorjahr konnte man noch rund 19.000 Gäste auf der größten Messe des Landes begrüßen. Für Veranstalter Markus Tuider ein durchwachsenes Ergebnis, welches man vor allem der Tropenhitze der vergangenen Tage zuschreibe. „Meine Hochachtung gilt jenen Besucher, die sich trotz 30 Grad in die Hallen getraut habe. Das ist nicht selbstverständlich“, meint Tuider.
Die rund 300 Aussteller zeigen sich nach Rückfrage aber trotzdem zufrieden. „Grundsätzlich war zu hören, dass sie viel Zuspruch für das Sortiment bekommen haben. Die Leute waren interessiert und nach Rücksprache mit den Ausstellern wurden auch gute Geschäfte abgeschlossen“, meint Tuider.
Parksituation als großes Gesprächsthema bei Besuchern
Für Unmut bei den Besuchern sorgte allerdings die neue Parkplatz-Situation. Auf dem Messegelände selbst hat der Veranstalter die Park-Gebühren übernommen. Dazu musste man allerdings sein Kennzeichen bekannt geben, was aber nicht alle durchschaut haben. Pro Messetag wurden rund 1200 Fahrzeuge auf den gebührenpflichtigen Messe-Flächen gezählt, heißt es von Roland Poiger, Geschäftsführer der Inform Events. Wie viele davon mit Strafen konfrontiert sein werden, wisse man aktuell noch nicht. Aber, es werden nicht viele sein, sagt Poiger, denn „das System war vom Messe-Veranstalter sehr gut organisiert.“ Kritik und einzelne Beschwerden gab es aber sehr wohl, gibt Poiger zu. Dass, das Thema noch nicht ganz gegessen ist, bekräftigt hingegen Tuider, der sich für die kommenden Veranstaltungen Verbesserungen seitens der Gemeinde und der Inform Events wünscht. Auf den umliegenden, von der Stadtgemeinde Oberwart bewirtschafteten Parkplätze gab es nach Rückfrage, keine Strafzettel für Messebesucher.
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