Auf einem beliebten Campingplatz im australischen Bundesstaat Queensland bereiten zwei freche Kasuare den Behörden zunehmend Sorgen. Sie haben keine Scheu vor Menschen, wagen sich gefährlich nahe an Touristen und stibitzen diesen sogar Essen aus den Händen.
„Wir haben beobachtet, wie die beiden flugunfähigen, kräftigen Laufvögel den Campingplatz in Murray Falls im Girramay-Nationalpark durchstreifen, um leicht zugängliche Nahrung zu finden“, erklärt Wildhüter Alex Diczbalis.
Die Tiere gingen in letzter Zeit sogar so weit, dass sie Besuchern Lebensmittel direkt aus der Hand oder vom Teller stahlen, berichtete der australische Sender ABC.
Dieses Verhalten deute darauf hin, dass die beiden Helmkasuare (Casuarius casuarius) Menschen auf dem Gelände als zuverlässige Nahrungsquelle ansehen. Diese Entwicklung könnte jedoch schwerwiegende Folgen haben.
Obwohl die prähistorisch anmutenden Tiere nur selten Menschen angreifen, können sie bei Bedrohung potenziell tödliche Verletzungen verursachen, insbesondere bei Kindern.
„Kralle wirkt wie Stichwaffe“
Zwar sind sie nicht von Natur aus aggressiv, doch können sie in Panik geraten und sich verteidigen, wenn sie sich bedroht fühlen, erläutert der Umweltwissenschaftler Peter Valentine laut „ntv“. „Ihre Füße sind mit einer hoch entwickelten Kralle ausgestattet, die wie eine Stichwaffe“ eingesetzt werden können.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.