Per Gartenschlauch kam das Wasser in die Glasgefäße. Warum? In der „Krone“ erklärt der Veranstalter, was dahintersteckt.
Äußerst und doppelt erfolgreich ging die EM im 3x3-Basketball am Sonntag auf der Kaiserwiese im Prater zu Ende. Denn Österreichs Herren wurden überraschend Europameister, ebenso wie das Rollstuhlteam.
Vier Tage lang wurde die Sportart vor Tausenden Zuschauern zelebriert, die Stimmung war hervorragend. Am letzten Spieltag beobachteten Besucher jedoch, wie ein Mitarbeiter Leitungswasser mit einem Gartenschlauch in Glasflaschen einer Mineralwassermarke füllte.
Wasser ging aus
Die „Krone“ fragte daher beim Veranstalter nach. „Aufgrund der großen Hitze ging uns am letzten Tag das stille Wasser aus“, erklärt der Sprecher. Und damit die durstigen Gäste nicht auf dem Trockenen sitzen bleiben mussten, entschied man sich, die leeren Flaschen – der Hersteller wurde darüber auch informiert – mit Leitungswasser aufzufüllen.
Improvisation statt Betrug
„Leider hatten wir nicht genügend Karaffen und eine Nachbestellung wäre Sonntagnachmittag nicht mehr möglich gewesen“, heißt es weiter. Und: Das Leitungswasser wurde auch nicht teuer an die Besucher verkauft, sondern lediglich im VIP-Bereich, wo für Gäste alles gratis war, ausgeschenkt. Also vielmehr Improvisation statt Betrug.
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