Die Mauterner Donaubrücke beschäftigt Politik, Wirtschaft, Landwirtschaft und Denkmalschützer. Denn eine erneuerte oder überhaupt neue Brücke muss her. Das Wie scheidet aber die Geister. Jetzt gibt es einen weiteren Lösungsvorschlag.
Unbestritten ist, dass die Donaubrücke zwischen Krems-Stein und Mautern sanierungsbedürftig ist. Die bisherigen Vorschläge reichten vom Fährbetrieb während der Arbeiten bis hin zu einer Zwei-Brücken-Variante – die „Krone“ berichtete.
„Lösung mit Hausverstand“
Jetzt bringt die Kremser ÖVP eine weitere Idee ins Spiel. „Wir wollen eine Lösung mit Hausverstand“, sagt Vizebürgermeister Florian Kamleitner. Sein Vorschlag: Errichtung einer neuen, identisch aussehenden Brücke, danach Rückbau der alten Konstruktion zu einem Denkmal.
Fakt ist auch, dass nur gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt eine Lösung herbeigeführt werden kann. Und das so rasch wie möglich, denn die Donaubrücke ist in einem sehr schlechten Zustand.
Florian Kamleitner (ÖVP), Vizebürgermeister von Krems
Teuer oder nicht praktikabel
Eine Zwei-Brücken-Lösung – eine für Autofahrer, die andere für Radler und Fußgänger – weist Kamleitner als zu teuer zurück. Und eine Fähre sei eine zu starke Einschränkung für Pendler, Betriebe und Winzer. Der ÖVP-Politiker fordert Verhandlungen mit dem Bundesdenkmalamt über seine „Lösung mit Hausverstand“.
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