Viele Motorrad- und Autofahrer „genießen“ unsere Berglandschaft in rasantem Tempo. Deshalb gab es am Feiertag einen länderübergreifenden Überwachungseinsatz. Auch in Kärnten wurde abgestraft.
Gerade Unfälle mit Motorrädern enden für viele Lenker oft tragisch, daher lag der Fokus der länderübergreifenden Aktion auf den Zweirädern. „Hohe Geschwindigkeiten, riskante Überholmanöver, Kurvenschneiden und Selbstüberschätzung sind wesentliche Faktoren für schwere Motorradunfälle“, betont Enrico Leitgeb, Leiter der Verkehrsabteilung der Tiroler Polizei, die die Aktion koordinierte, bei der in Kärnten, Tirol, Salzburg und Vorarlberg 751 Motorradfahrer abgestraft wurden.
„Der Verkehrsschwerpunkt diente der Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Ausflugsstraßen“, so LPD Kärnten-Sprecherin Kristina Kapellari. „Von 13 bis 19 Uhr gab es Kontrollen im Raum Gailtal, Drautal, Mölltal und Glockner.“ Gerade auf der Großglockner Hochalpenstraße stellen Raser ja nicht „nur“ für sich selbst eine Gefahr dar – auch etliche Murmeltiere, die dort zu Hause sind, fallen ihnen (wie berichtet) zum Opfer.
Sieben Kennzeichenabnahmen
Insgesamt wurden in Kärnten 129 Raser gestoppt, 85 von ihnen wurden angezeigt. Bei drei Autos und vier Motorrädern wurden gar die Kennzeichen abmontiert. Am Großglockner sind ja oft quietschende Reifen bei übertriebenen Beschleunigungsmanövern und beim Driften zu hören. Eine besondere Häufung der Anzeigen war aber nicht zu beobachten. „Es waren überall Raser unterwegs. Die Streifen waren beschäftigt“, betont Kapellari.
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