Arzt und Drogendealer

Cops nahmen nach Perrys Tod mehrere Personen fest

Society International
15.08.2024 17:07
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach dem tragischen Tod von Matthew Perry hat die Polizei laut NBC News zumindest mehrere Personen verhaftet. Laut „Daily Mail“ soll es sich um einen Arzt und mehrere Drogendealer handeln.

Mehrere Personen wurden im Zusammenhang mit dem Tod von Matthew Perry festgenommen. Das berichteten NBC News und ABC 7 am Donnerstag unter Berufung auf Quellen der Strafverfolgungsbehörden.

Arzt und Drogendealer im Visier
Wie die britische Zeitung unterdessen herausgefunden haben will, seien ein Arzt sowie mehrere Drogendealer in den Fokus der Ermittler geraten. Für sie hätten am frühen Donnerstag die Handschellen geklickt. Noch sei aber unklar, welche Anklage gegen diese Personen erhoben werden könnte.

Der Fahndungserfolg kommt mehr als ein Dreivierteljahr nach dem Tod Perrys. Die Polizei hatte sich bei ihrer Arbeit darauf konzentriert, wie der 54-Jährige an das Narkosemittel Ketamin gekommen war, das er zu seinem Todeszeitpunkt in ungewöhnlich hoher Menge im Blut hatte.

Leblos im Whirlpool
Perry wurde am 28. Oktober im Alter von 54 Jahren leblos in seinem Whirlpool gefunden. Eine Untersuchung der zuständigen Gerichtsmedizinbehörde von Los Angeles hatte im Dezember ergeben, dass Perry an den Auswirkungen des Ketamins gestorben war.

Hinzu seien unter anderem Ertrinken, eine Herzkrankheit und die Auswirkungen eines Mittels zur Behandlung von Opioid-Abhängigkeiten gekommen, hieß es.

Den Medienberichten zufolge hatte sich Perry wegen Depressionen und Angstzuständen einer Ketamin-Therapie unterzogen. Die letzte Sitzung vor seinem Tod sei allerdings schon eineinhalb Wochen her gewesen, weshalb das Ketamin in seinem Körper zum Zeitpunkt des Todes nach Angaben der Gerichtsmedizinbehörde nicht von dieser Infusionstherapie habe stammen können.

Jahrelanger Kampf gegen die Sucht
Perry hatte in der Vergangenheit wiederholt öffentlich über seinen Kampf gegen die Sucht unter anderem nach Alkohol und Drogen gesprochen und auch in seiner Autobiografie „Friends, Lovers and the Big Terrible Thing“ darüber geschrieben.

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