Weiter „unschuldig“?

Swift-Attentäter (19) hat jetzt einen Staranwalt

Gericht
12.08.2024 13:20

Der gescheiterte Attentäter (19) vom Taylor-Swift-Konzert hat „Krone“-Informationen zufolge seine juristische Vertretung gewechselt. Er wird jetzt vom Wiener Staranwalt Werner Tomanek vertreten.

Bislang wurde der 19-jährige Beran A. aus Ternitz (NÖ) von der burgenländischen Strafverteidigerin Ina-Christin Stiglitz vertreten. Dem Vernehmen nach waren es die Eltern des Verdächtigen, die sich nun an Tomanek gewandt hatten. Sie hätten ihn gegen Bezahlung engagiert – es handle sich nicht um eine Gefälligkeit.

Unter Stiglitz hatte Beran A. – der sich nach Informationen der „Krone“ gegenüber Ermittlern bereits umfassend geständig zeigte – plötzlich seine Terror-Pläne geleugnet. Die Ermittler hätten anfangs wohl „einiges missverstanden“, hieß es.

Zeichnet seit Jahrzehnten verantwortlich für wilde Schlagzeilen: Werner Tomanek
Zeichnet seit Jahrzehnten verantwortlich für wilde Schlagzeilen: Werner Tomanek(Bild: Andi Schiel)
Beran A. wollte laut Chats möglichst viele Fans von Taylor Swift treffen, doch die Pläne wurden ...
Beran A. wollte laut Chats möglichst viele Fans von Taylor Swift treffen, doch die Pläne wurden durchkreuzt und die Konzertserie in Wien rechtzeitig abgesagt.(Bild: Krone KREATIV/APA/Eva Manhart, zVg)

Ob sich diese Strategie nun ändert? Tomanek, der seit Jahrzehnten strafrechtlich aktiv ist und Hunderte mutmaßliche Schwerverbrecher vertreten hat, lässt sich noch nicht in die Karten schauen.

Der erfahrene Top-Anwalt mit Kanzlei in der Wiener City will erst den Akt ausführlich studieren ...

19-Jähriger kündigte „etwas Großes“ an
Wie berichtet, hatte A. erst vor einigen Wochen dem IS die Treue geschworen und in Messengerdiensten „etwas Großes“ angekündigt. Die österreichischen Geheimdienste zeichneten einen groben Anschlagsplan: Hieb- und Stichwaffen in Kombination mit Sprengstoff hätten zum Einsatz kommen sollen. „Er wollte sich selbst und so viele Menschen wie möglich töten.“

Zitat Icon

Das Bild von Anschlagsplanung und Radikalisierung verfestigt sich.

Gerhard Karner, Innenminister

Zu den andauernden Ermittlungen erklärte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) am Montag nur, dass sich das Bild von „Anschlagsplanung und Radikalisierung“ verfestige. Spuren in Richtung weiterer an der Planung beteiligter Security-Mitarbeiter dürften jedoch noch keine neuen Erkenntnisse gebracht haben.

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