Seit Sonntagmittag wird im Burgenland an der Grenze zu Niederösterreich auf Hochtouren nach einem vierjährigen Pferd namens „Patriot“ gesucht – bisher erfolglos. Der Trakehner-Wallach war von der Koppel ausgebrochen.
Der Ausreißer mit mittelbraunem Fell und schwarzer Mähne stand Sonntagvormittag mit seinem Koppelkumpanen „Sigy“ auf einer der Weiden rund um den Reitstall „Loobfelderhof“ im burgenländischen Neufeld an der Leitha und war mit Grasen beschäftigt, als die beiden Pferde gegen 10.30 Uhr aus bisher unbekannter Ursache aus dem eingezäunten Areal ausbüxten.
Spürhunde beauftragt
Während „Sigy“ instinktiv in den Stall zurücklief, suchte „Patriot“ das Weite und galoppierte einer Augenzeugin zufolge auf den Feldern Richtung Steinbrunn.
Um den jungen Wallach einzufangen, verständigte seine Besitzerin Julia Wenninger, die zum Zeitpunkt nicht im Stall anwesend gewesen und telefonisch über den Vorfall benachrichtigt worden war, sofort Polizei, Feuerwehr und Jäger. Die Hundestaffel war ebenfalls im Einsatz, musste ihre Arbeit jedoch abbrechen.
Spurlos verschwunden
Auch die Jäger, die in den Nachtstunden das Grenzgebiet zwischen Burgenland und Niederösterreich durchkämmten, bekamen den umherirrenden „Patriot“ bisher nicht zu Gesicht.
Jeder, der dem Pferd begegnen sollte, ist aufgerufen, sich ruhig zu verhalten und sofort die Polizei zu informieren. Nur dann ist es möglich, das Fluchttier sicher nachhause zu bringen.
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