Ein Jahr nach dem tragischen Tod von Sinéad O‘Connor im Juli 2023 wurden nun die genauen Umstände ihres Ablebens bekannt.
Der „Irish Independent“ berichtete unter Berufung auf die Sterbeurkunde der Grammy-Gewinnerin, dass O‘Connor an den Folgen einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und Asthma gestorben sei.
Laut Totenschein starb O‘Connor an einer „Verschlimmerung einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung und Asthma bronchiale in Verbindung mit einer geringgradigen Infektion der unteren Atemwege“, berichtete die Zeitung.
Natürlicher Tod
Die offizielle Feststellung des Todes der „Nothing Compares 2 U“-Sängerin erfolgte am Mittwoch, dem 24. Juli, durch ihren früheren Ehemann John Reynolds in Lambeth, London.
Julian Morris, der leitende Gerichtsmediziner für Inner South London, bestätigte den Tod der Sängerin nach einer Obduktion. O‘Connor war 56 Jahre alt, als sie am 26. Juli 2023 in einem Haus in London „nicht ansprechbar“ aufgefunden wurde.
Ursprünglich hieß es auf der Website des Gerichtsmedizinischen Dienstes, dass „keine medizinische Todesursache angegeben wurde“. Ein Sprecher von Scotland Yard erklärte kurz nach ihrem Tod, dass dieser „nicht als verdächtig behandelt wird“ und es ein natürlicher Tod gewesen sei, der keine weiteren Ermittlungen nötig mache.
Die Musikerin hinterließ drei Kinder. Ihr Sohn Shane starb 2022 im Alter von 17 Jahren durch Selbstmord.
Wachsfigur löst Empörung aus
Eine Wachsfigur von Sinéad O‘Connor, die nicht dem Aussehen der verstorbenen Sängerin entsprach, löste bei Fans und Familienmitgliedern Ende letzter Woche einen Aufschrei der Empörung aus. Das Dubliner Museum, das die Figur am Donnerstag enthüllt hatte, entfernte diese am Freitag wieder aus der Sammlung.
Das National Wax Museum Plus entschuldigte sich bei der Familie von Sinéad O‘Connor und erklärte, es werde sich bemühen, eine genauere Darstellung der Sängerin von „Nothing Compares 2 U“ zu schaffen.
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