In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben sich Polizei und Stadt gemeinsam gegen das Verbrechen in der Stadt gestellt: Mit Hundertschaften rückten sie zu einer gemeinsamen Großaktion gegen Jugendkriminalität, ethnische Konflikte und die Roadrunner-Szene aus.
Mit vereinten Kräften wollen Rathaus und Polizei den Wienern das Gefühl von Sicherheit zurückgeben: In einer konzertierten Großaktion in der Nacht auf Sonntag nahmen sie sich auf einmal so ziemlich alles vor, was die Bürger derzeit besorgt, ängstigt und ärgert: Bandenkriege, Jugendkriminalität, illegale Straßenrennen, aber auch Überprüfungen von Lokalen, Veranstaltungsorten und Parks.
170 Polizeibeamte im Einsatz
An mehreren Orten in der ganzen Stadt schlugen Polizei, das Einsatzteam der Stadt, ihre Gruppe Sofortmaßnahmen und weitere städtische Dienste, vom Stadtservice bis zum Marktamt, zu. Allein 170 Polizeibeamte, auch unter Verstärkung aus den Bundesländern, und dazu noch die Mitarbeiter der Stadt waren quer durch die Stadt zugleich im Einsatz.
Den Auftakt bildete eine Verkehrskontrolle am Margaretengürtel. Fast im Minutentakt wurden Fahrzeuge und Lenker aus dem Verkehr gezogen. Zeitgleich nahmen sich Spezialeinheiten die Roadrunner-Szene auf der Heiligenstädter und der Triester Straße vor.
Die Jugendkriminalität war der Schwerpunkt von Einsätzen in der Brigittenau und in Favoriten. Allein auf dem Reumannplatz waren um die 90 Beamte in Uniform und zivil mit der Unterstützung von Drohnen im Einsatz – bis mindestens vier Uhr morgens.
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