Anzahl der Unternehmensgründer im Burgenland bleibt hoch. Das Hauptmotiv ist die Flexibilität bei der Zeit- und Lebensgestaltung, aber auch sein eigener Chef zu sein gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Selbst in unsicheren Zeiten wagen viele den Sprung in die Selbstständigkeit. 678 Menschen haben im ersten Halbjahr ein neues Unternehmen ins Leben gerufen – das ist etwas weniger als im ersten Halbjahr 2023 (704), aber „der Gründergeist bleibt weiter ungebrochen“, zeigt sich Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth zufrieden. Ein starkes, unabhängiges Unternehmertum sei essenziell für Wertschöpfung und Arbeitsplätze, so Wirth.
Motive zur Selbstständigkeit und immer jüngere Gründer
Mehr „Flexibilität bei der Zeit- und Lebensgestaltung“: Das war für 70 Prozent der Hauptgrund, ihre eigene Firma zu gründen. 64 Prozent wollten lieber ihr eigener Chef sein als einen Chef haben und 39 Prozent gaben an, sich mit der Selbstständigkeit ein zweites Standbein schaffen zu wollen. Das Durchschnittsalter der Gründer liegt aktuell bei 38,2 Jahren.
Umfassende Beratung wichtig für den Erfolg
Wer mit dem Gedanken an die Selbstständigkeit spielt, solle nicht zögern, die Beratungsleistungen der Wirtschaftskammer in Anspruch nehmen, unterstreicht Wirtschaftskammerdirektor Harald Schermann. Das Wichtigste für Erfolg mit einer Firma sei immer noch: „Die Leidenschaft und natürlich entsprechende Rahmenbedingungen wie steuerliche Entlastungen oder weniger bürokratische Hürden“, so Schermann.
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