Das Skelett sei "außergewöhnlich gut erhalten", sagte Kreiner. Grund dafür sei der kalkhaltige Lössboden in der Region. "Der zierliche Körperbau und die dünnen Knochen lassen darauf schließen, dass es eine Frau war", erklärte Kreiner. Außerdem sei das Skelett nur etwa eineinhalb Meter groß. Die meisten gefundenen Männerleichen aus dieser Zeit seien etwa 15 Zentimeter größer.
Die Tote wurde in der für diese Epoche typischen Hockstellung begraben. Zum Zeitpunkt ihres Todes sei die Frau etwa 45 Jahre alt gewesen, erklärte Kreiner. Dies würde in der heutigen Zeit nach Angaben des Archäologen einem Alter von rund 85 Jahren entsprechen. Dass es sich um eine greise Frau gehandelt habe, sei an den bereits stark abgenutzten Zähnen zu erkennen.
Foto: Symbolfoto
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